Die Projektträger

Bauherr des Projektgebäudes ist das mittelständische und familiengeführte Ziegelunternehmen Schlagmann Poroton. Kooperationspartner ist die BayWa AG, die das Projekt fördert und darüber hinaus ihre Kompetenz, Erfahrung und marktübergreifende Präsenz in den Bereichen Baustoffe, Haustechnik, erneuerbare Energien und wohngesundes Bauen einbringt.

„Mit dem Forschungsvorhaben wollten wir deutlich machen, dass ein Haus in konventioneller, monolithischer Bauweise in der ersten Liga der Effizienzhäuser Plus mitspielt und darüber hinaus sogar neue Maßstäbe setzen kann,“ erklärt Johannes Edmüller, Bauherr und Geschäftsführer Schlagmann Poroton.

Übergeordnet ist das Projekt im Kontext der Energiewende und der Erreichung der Klimaschutzziele bis 2020 zu sehen. Die Bundesregierung strebt bis 2050 sogar einen „klimaneutralen Gebäudebestand“ an.

Schlagmann Poroton betreibt selbst ein vorbildliches Energiemanagement, ist nach DIN EN ISO 50001 zertifiziert, bezieht einen beträchtlichen Teil des Strombedarfs aus eigenen Photovoltaikanlagen und strebt bis 2020 eine CO2-neutrale Ziegelproduktion an.

Die BayWa AG ist bekannt für ihr Engagement im Bereich erneuerbarer Energien und hat sich als Projektentwickler von Anlagen für Windkraft, Solar und Biogas bereits international etabliert. Mit dem „Effizienzhaus Plus Schlagmann“ möchte man aktiv die Zukunft des energieeffizienten und emissionsarmen Wohnungsbaus mitgestalten.

Beide Partner sind bestrebt, die regionale Wertschöpfungskette aus Industrie, Handwerk, Dienstleister und Handel zu stärken, indem innovative Konzepte wie dieses auf eine in der Region machbare Basis gestellt werden. Aus dem Projekt erwartet man beiderseits einen hohen Erkenntnisgewinn, der die Weiterentwicklung innovativer Produkte sowie zukunftsfähiger Hauskonzepte intensivieren wird, um die heimische monolithische Ziegelbauweise weiterhin zu stärken.