Kann ein Ziegelhaus mehr Energie erzeugen, als es verbraucht? Und kann es dabei noch wirtschaftlich sein?


Das Haus der Zukunft bauen – das haben sich schon viele vorgenommen. Wir wollen das auch. Aber wir wollten nicht nur behaupten, dass wir das können, sondern es auch beweisen.

Deswegen haben wir teilgenommen an der deutschlandweiten Forschungsinitiative „Zukunft Bau“ des Bundesbauminis­teriums. Insgesamt 35 Gebäude in Deutschland waren mit dabei. Jedes mit einer eigenen Herangehensweise und eigenen Lösungsansätzen für die große Frage: Kann es gelingen, dass ein Haus mehr Energie erzeugt, als es verbraucht? Genau darum geht es, mehr denn je – um einen regenerativ erzeugten Energie-Überschuss, der dezentral eingesetzt und für die Mobilität genutzt werden kann. Weil Bauen und Mobilität genau die Punkte sind, an denen jeder von uns etwas für den Klimaschutz tun kann. Da müssen wir anpacken, weil Bauen und Mobilität gemeinsam verantwortlich sind für rund 70 % des Endenergieverbrauchs in Deutschland – und für rund 40 % aller CO2-Emissionen.

Was unser Effizienzhaus Plus von den anderen Modellprojekten unterscheidet: Wir bauten es ganz gezielt als ein regionales Haus – traditionelle Architektur, regionales Handwerk, marktübliche nachhaltige Baustoffe sowie verfügbare und ausgereifte Haustechnik hatten bei Planung und Ausführung Vorrang.